Empathie – auch Einfühlungsvermögen genannt – ist unsere Fähigkeit, die Gefühle, Gedanken und Handlungen eines anderen zu verstehen. Es ist auch die Fähigkeit, die Gefühle eines anderen Menschen mit- oder nachzuempfinden wie zum Beispiel seinen Schmerz oder seine Trauer. In allen Lebensbereichen entscheidet unsere Fähigkeit zu verstehen, uns einzufühlen und mitzufühlen, über unseren Erfolg. Je entwickelter unsere Empathie ist, desto besser sind unsere Beziehungen und desto besser können wir uns und andere motivieren. Je entwickelter unsere Empathie ist, desto besser und schneller können wir lernen und desto größer ist das Vertrauen, das uns andere schenken.

Unsere Empathie kann sich in verschiedenen Bereichen zeigen, nämlich als:

  • richtiges Verstehen nicht-sprachlicher Botschaften (Körperhaltung, Mimik, unbewusste Bewegungen),
  • Fähigkeit ähnliche Gefühle wie andere zu empfinden,
  • Fähigkeit ähnliche Gedanken und Erinnerungen zu haben,
  • physische Reaktionen, wenn es bei uns z.B. zu einem ähnlichen Herzschlag, Beklemmungen oder „feuchte Hände“ kommt,
  • Handlung, wenn wir aufgrund unseres Mitgefühl anderen helfen.

Empathie ist ohne Ehrlichkeit sich selbst gegenüber kaum möglich. Empathie ist ein wichtiger Erfolgs- und Glücksschlüssel. Er ist mit vielen anderen Schlüsseln verknüpft ist wie zum Beispiel Liebe, Freundschaft, Engagement, Fürsorglichkeit, Familie, Erziehung, Demut oder Verbundenheit Mitgefühl hilft uns, Verbundenheit herzustellen und zu empfinden. Empathie hilft uns, psychische und soziale Herausforderungen zu meistern.

Empathie steigern

Für einige von ist es schwerer, sich empathisch zu verhalten und eine emotionale Verbindung zu anderen aufzubauen. Aber wir können zum Glück einiges tun, um mehr Mitgefühl zu entwickeln und zu zeigen.

Sich den eigenen Gefühlen öffnen
Je offener und achtsamer wir für unsere eigenen Gefühle sind, desto besser verstehen wir die Gefühle anderer Menschen. Die Frage ist, wie groß ist unsere Achtsamkeit für unsere Gefühle überhaupt? Bekommen wir mit – und wenn ja wann und inwieweit – ob wir zufrieden, glücklich, ängstlich, traurig oder zornig sind? Unterdrücken wir unsere negativen Gefühle eher und lenken uns von Ihnen ab? Das führt oft dazu, das diese Gefühle länger als nötig in uns weiterleben, sich vielleicht sogar verfestigen. Und das führt dazu, dass wir ähnliche Gefühle bei anderen schlechter nachvollziehen können. Oft spüren wir auch einen Widerstand, da beispielsweise die Angst eines anderen uns an unsere eigene erinnert, die wir verdrängen.

Gerade über negative Gefühle sollten wir sorgfältig nachdenken, anstatt sie immer wieder wegzudrängen. Und wenn sie rauswollen, dann sollten wir sie auch rauslassen, d.h. Weinen, Schreien, Reden, was auch immer hilft, um den Druck abzubauen. Auch das Führen eines Tagebuchs hilft, wenn wir ihm unsere Gedanken und Gefühle anvertrauen. Am besten ist natürlich, mit einem Freund oder dem Partner zu sprechen.

Achtsam zu hören

Wenn wir auch bewusst auf den Tonfall und die Körpersprache achten, werden wir viel besser verstehen, was jemand fühlt, der zu uns spricht. Das gilt auch, wenn wir es beim Zuhören schaffen, ganz auf Urteile oder Meinungen zu verzichten.

Anteil nehmen
Aufmerksame Fragen stellen, direkter Augenkontakt, bestätigender oder verneinende Körpersprache (Nicken, Kopfschüttel, Lächeln, Berührungen), wenn das der Situation angemessen ist – damit können wir unser Mitgefühl zeigen. Wir schaffen damit Vertrauen zwischen uns und dem Menschen, der sich uns gerade öffnet. Und wenn wir Ähnliches erlebt oder gefühlt haben, kann wir das auch behutsam sagen, ohne uns damit in den Vordergrund zu spielen. Wenn wir uns dabei selbst öffnen und auch verletzlich zeigen, stärkt das sowohl das Vertrauen als auch die gegenseitige Verbundenheit.

Mitfühlen und helfen

Wenn wir spüren dass jemand in Not oder Bedrängnis ist, dürfen wir versuchen, sofort zu helfen. Das kann bedeuten: freundlich ansprechen, fragen, trösten, praktisch helfen bis hin zu schützend vor jemanden treten oder sogar einschreiten, allein oder mit Hilfe anderer. Wenn wir wollen, können wir so jeden Tag Mitgefühl zeigen und unsere Fähigkeit dazu weiter stärken. Schon bald werden auch wir selbst mit mehr Ehrlichkeit über uns selbst sprechen, wenn wir gefragt werden, wie es uns geht.

Mitfühlend mehr lernen
Wir können für jeden Menschen Mitgefühl empfinden, auch wenn das manchmal schwer fällt. Je offener wir für andere sind, aber auch für ganz neue Dinge, die wir noch nicht verstehen, desto mehr werden wir lernen und unser Empathiefähigkeit steigern. Empathie entspringt aus dem Wunsch nach Verbundenheit, aber auch aus dem Wunsch mehr über die Welt und die Menschen zu erfahren.

Wir sollten also unsere Neugier dafür, wie die Welt und das Leben anderer funktioniert, am Leben halten.
Das gelingt uns um so leichter, je mehr wir an uns unbekannte Orte reisen, Zeit mit fremden Menschen, die wir kennenlernen verbringen und von unseren gewohnten alltäglichen Routinen abweichen.

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Meditation und Yoga lernen
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